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Bio Ingwer Zitronen Holunderblüten Sirup
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Bio Hollerbär (Mehrfruchtwein)
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Bio Holunderlikör
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Bio Holunderblütenlikör
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Bio Johannisbeer Likör
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Winterapfel
Winterapfel
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Johannisfeuer
Johannisfeuer
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Holunderblüten Sekt
Holunderblüten Sekt
Holunderblüten Sekt
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Johannisbeer Wein Dessert
Johannisbeer Wein Dessert
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Johannisbeer Wein trocken
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Johannisbeer Wein mild
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Holundergeist
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Produkte von Beerenobstgemeinschaft Rhön-Vogelsberg

Beerenobstgemeinschaft Rhön-Vogelsberg

logo_beerenobst

 

Die Beerenobstgemeinschaft Rhön-Vogelsberg

ist ein Zusammenschluss von acht
landwirtschaftlichen Familienbetrieben aus dem Kreis Fulda. Auf über 60 ha bauen wir seit 1989 schwarze Johannisbeeren, Aroniabeeren und Holunder an. Das Gros der Beeren und Holunderblüten wird in der Biomanufaktur Elm in Flieden zu Säften und Weinen veredelt. Seit Mai 2005 sind wir als Landmarkt-Betrieb anerkannt.Dieses Zeichen steht für eine direkte und transparente Verbindung von Urprodukten, Be- und Verarbeitung sowie Vermarktung von Lebensmitteln, die auf einen landwirtschaftlichen Betrieb zurückzuführen sind.

Von Saft bis Sekt
Acht landwirtschaftliche Betriebe, 50 ha Holunderpflanzen, 23 ha Johannisbeeren und 30 verschiedene Getränkespezialitäten – das sind die Eckdaten der Beerenobstgemeinschaft Rhön/Vogelsberg GbR.
Haben wir nicht – gibts nicht. Das scheint das Motto der Beerenobstgemeinschaft Rhön/Vogelsberg GbR zu sein. 30 Verschiedene Getränkespezialitäten – von Saft über Wein bis Sekt, Sirup und Likör bieten die acht Betriebe aus dem Landkreis Fulda in Hessen an.
Vor mehr als 25 Jahren schlossen sich die Landwirtsfamilien zusammen, um Johannisbeeren anzubauen und direkt zu vermarkten. Grund der Kooperation: Viele Betriebe hatten damals mit Preissenkungen für ihre Produkte zu kämpfen. Deshalb schaute sich Initiator Manfred Münker mit seiner Frau Marianne damals nach Alternativen um. „Wir informierten uns bundesweit, was möglich ist. In Johannisbeeren sahen wir Potenzial“, erzählt er. „Durch die teuren Spezialmaschinen, die wir dafür benötigten, wussten wir, dass wir es nur mit Verbündeten schaffen würden.“

Holunder im Trend
Heute arbeiten acht Betriebe für die Beerenobstgemeinschaft. Die Anbauflächen für die Johannisbeeren und Holunder liegen bei den einzelnen Betrieben zwischen 0,9 und 24 ha.
Insgesamt wurde der Johannisbeeranbau in den vergangenen Jahren stark zurückgefahren auf etwa 23 ha. Die klimatischen Bedingen in der Mitte Deutschlands sind für den Johannisbeeranbau nicht optimal. Die Spätfröste machen der Kultur zu schaffen.
Der Holunder rückte in den Fokus. „Meine Frau und ich probierten während eines Österreich-Besuchs 1995 Holunderblütenlikör. Das war ein Schlüsselerlebnis“, berichtet Manfred Münker. Die Fläche der Holunderpflanzen wuchs seitdem auf mittlerweile 50 ha.
Vor allem die Blütennutzung des Holunders hat in der Vergangenheit an Bedeutung gewonnen. Etwa 50 % der Blüten werden geerntet, die weiteren 50 % reifen zu Beeren heran. Die Ernte der weißen Pracht ist zwar arbeitsintensiver, und die Verarbeitung muss unmittelbar erfolgen. Dies lohnt sich aber aus zwei Gründen: Zum einen lässt sich das Ernterisiko splitten. Gepflückte Blüten können weder Wind und Wetter noch der Kirschessigfliege zum Opfer fallen. Zum anderen werden Holunderblütenprodukte immer beliebter. Bestes Beispiel ist der Bio-Holunderblüten-Sirup. „Viele Kunden sind überrascht, wie intensiv ein Cocktail mit unserem Sirup schmeckt“, freut sich Annemarie Reith, Mitglied in der Beerenobstgemeinschaft.
Auch der Verkaufsschlager ist ein Holunderprodukt: „Holundermuttersaft ist bei unseren Kunden sehr beliebt“, sagt Manfred Münker. Dabei war die Einführung dieses Getränkes vor sechs Jahren alles andere als einfach: „Kurz nachdem wir den Holundermuttersaft auf den Markt brachten, überlegten wir schon, ihn wieder vom Markt zu nehmen. Doch dann gab es einen regelrechten Holunderboom“, freut sich der Landwirt. Er ist sich sicher, dass auch die Medien eine große Rolle dabei spielten. „Meine Frau hat ständig Interviews gegeben und überall gab es Infos über die Pflanze.“

Rezepte von der Landfrau
Insgesamt hat sich die Produktpalette der Beerenobstgemeinschaft in den vergangenen Jahren verschoben. Neben Säften und Weinen, laufen heute vor allem Sekt und Sirupe. Die Rezepte für die 30 verschiedenen Produkten stammen zum großen Teil von Marianne Münker.
Auch Heißgetränke hat die Beerenobstgemeinschaft im Repertoire. „Das Johannisfeuer ist in Fulda und Umgebung schon richtig bekannt“, freut sich Marianne Münker. Der Glühwein, ein Mix aus den verschienden Weinen und ohne Zusatz von Gewürzen, hat auf dem dreiwöchigen Weihnachtsmarkt in Fulda Hochkonjuktur.

Zentrale Vermarktung
Die Verarbeitung der Blüten und Beeren erfolgt in der Bio Manufaktur Elm, von der die Betriebe maximal 20 km entfernt sind. Dorthin liefern die Erzeuger die Ernte. Die Kelterei presst die Früchte und Blüten. Der Saft lagert dann zwar dort in Tanks, ist aber weiterhin Eigentum der
Beerenobstgemeinschaft. Je nach Bedarf der Kunden wird das Erzeugnis abgezapft und dann zu Sekt,
Wein, Sirup oder Saft veredelt. Auch die Bio Manufaktur Elm benötigt für ihre eigenen Produkte
einen gewissen Teil des Erzeugnisses.
Die Vermarktung der verschiedenen Produkte läuft dann über mehrere Vertriebswege. Der
wichtigste Absatzweg für die Landwirte: Die Getränkespezialitäten werden über Landmarkt in
ausgewählten Rewe-Märkten in Hessen angeboten. Seit Mai 2005 ist die Beerenobstgemeinschaft als
Landmarkt-Betrieb anerkannt. Unter der Marke Landmarkt vermarkten hessische Direktvermarkter
ihre Qualitätsprodukte. „Durch die Anerkennung als Landmark-Betrieb hat die
Beerenobstgemeinschaft einen richtigen Schub bekommen. Es ist einfach viel leichter in den
Einzelhandel zu kommen“, so Marianne Münker. Und sie ergänzt: „Wir sind am Anfang sehr
blauäugig an die Vermaktung unserer Produkte gegangen und dachten es wäre leichter mit dem
Einzelhandel zu kooperieren“.
Jeder der acht Betriebe ist für die Belieferung von Rewe-Märkten in einem bestimmten Gebiet
zuständig. Die Märkte bestellen zentral bei der Geschäftsstelle, die dann die Bestellung an den
entsprechenden Betrieb weiterleitet. Nach Auslieferung wird dem zuständigen Erzeuger die
Vermarktungsspanne ausgezahlt.
Was aber auf keinem Betrieb fehlt, ist ein Hofladen, oder wie Münker sagt „ein hofladenähnlicher
Raum“. Darin verkaufen die einzelnen Betriebe die verschiedenen Getränkeprodukte der
Beerenobstgemeinschaft.
Immer wichtiger für die Beerenobstgemeinschaft wird der Online-Shop. Auch hier gehen die
Bestellungen zentral bei der Geschäftsstelle ein, die auch die Produkte versendet.

Das lohnt sich
Die Mitglieder der Beerenobstgemeinschaft treffen sich sechs bis sieben Mal im Jahr zu
Mitgliederversammlungen und fällen Entscheidungen. Dass das nicht immer einfach ist, weiß
Münker, da bei so vielen Beteiligten fällt die Entscheidungsfindung manchmal schwer.“
Seit der Gründung erzielen die Mitglieder mit dem Anbau und der Direktvermarktung ein stabiles,
gutes Einkommen. „Mit einem Produkt neu anzufangen und die Produktion auszuweiten ist oft
einfach, das Produkt dann aber am Markt in der Region zu etablieren schwieriger“, verrät Marianne
Münker. Die 61-Jährige ergänzt: „Nach dem Wachstum in der Anfangszeit haben sich Anbau und
Vermarktung auf das jetzige Niveau eingependelt.“
Neben der hohen Qualität der Johannisbeer- und Holundersäfte, die zum Großteil ökologisch
produziert werden, spielt die regionale Erzeugung für den Erfolg eine große Rolle, sind sich die
Mitglieder einig. Dafür greifen die Kunden auch gern tiefer in die Tasche. So kostet eine Flasche des
Holundermuttersaftes knapp 5 €.

Generationswechsel
Vieles bleibt bei der Beerenobstgemeinschaft in Bewegung. Die jungen Nachfolger wollen weitere
Wachstumsschritte realisieren und Baustellen angehen. Dazu zählt der Ausbau des Absatzes. „Da ist
noch Potenzial vorhanden“, wissen die Mitglieder der BOG.
Verbesserungen im Marketing haben sich die Hofnachfolger ebenfalls auf die Fahne geschrieben. „Es
soll neue Etiketten geben, um den Produkten ein Gesicht zu geben“, erklärt Annemarie Reith.
Auch die Produktpalette soll weiter ergänzt werden. Vor allem junge Kunden sollen beispielsweise
mit einem Holunderblüten-Partygetränk angesprochen werden. „Durch diese Maßnahmen werden
wir unseren Umsatz bestimmt steigern können. Derzeit liegt er im stabilen sechsstelligen Bereich“,
sagt Christoph Münker Geschäftsführer der Beerenobstgemeinschaft zuversichtlich.
Weitere Informationen unter www.beerenobst-shop.de.
Kristin Rotherm / Maike Hüggenberg

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